Sonntag, 15. März 2009

Herta, das Musikhuhn



Sie wird - wie so viele Assistenten - zu wenig gewürdigt. Unermüdlich im Einsatz, stets gut gelaunt und alles mitmachend: Das ist Herta, (m)ein Musikhuhn.
Die Kinder lieben sie, ohne Herta kann ich manchmal gar nicht anfangen und wehe, ich habe sie einmal vergessen oder sie ist noch aufgrund einer gründlichen Wäsche zum Trocknen zuhaus geblieben. Dann gibt es Protest. Oder enttäuschte Gesichter. Meistens beides.
Herta ist unermüdlich. Und hat schon einige Haare (pardon: Federn) gelassen. Aus diesem Grund gibt es hier heute ein Foto. Felix' Vater hat an einem Mittwoch fotografiert und dabei dankenswerterweise auch an Herta gedacht. So etwas macht Musikhühner glücklich! :-)

Ein herzliches Willkommen allen neuen Musikspatzen




Mit der vergangenen Woche sind nun alle Kurse neu gestartet, und ich möchte an dieser Stelle allen neuen Musikspatzen und ihren Eltern (oder Großeltern) ein herzliches Willkommen sagen. Ich freue mich sehr, dass Ihr den Weg zu den Musikspatzen gefunden habt und wir nun miteinander musizieren können. Ich freue mich schon sehr darauf!

Der neue Babykurs

Ein herzliches Willkommen den allerkleinsten Musikspatzen! Am vergangenen Dienstag haben wir uns zum ersten Mal im HaLo getroffen, und ich hatte das Vergnügen, eine schöne Runde von Minis und ihren Müttern zu erleben.
So kleine Musikspatzen mögen es eine Runde ruhiger. Aber zu beschaulich darfs dann auch nicht sein, denn so ein kleiner Musikspatz hat da schon seine ganz speziellen Ansprüche.
Nach den Osterferien steigen noch einmal zwei kleine Babys mit ihren Mamas ein; dann sind wir auch komplett. Ich freue mich schon auf die nächsten spannenden Wochen.

Freitag, 6. März 2009

Etwas zum Gucken



Voilà: Die Musikspatzen im CleverKart-Magazin. Vielen Dank noch einmal an Alle, die beim Termin mit dem Fotografen mitgemacht haben. Ich freue mich über so viele fotogene Musikspatzen (Eltern und Großeltern inklusive!!)

CleverKarte der Landeszeitung

Seit März bin ich Partnerin bei der CleverKarten-Aktion der Landeszeitung. Das heißt für Euch: Wer eine CleverKarte besitzt, spart bei den Musikspatzenkursen ab sofort fünf Prozent. Feine Sache, oder?
Am Dienstag waren die Musikspatzen mit einer Seite im CleverKarten-Magazin vertreten. Ich scanne den Artikel noch ein und veröffentliche ihn hier. Vor dem Wochenende wird das allerdings nichts.
Es ist eine schöne Seite geworden. Besonders die Fotos haben es mir angetan. Und wie ich diese Woche mehrfach hörte: Den Musikspatzen-Eltern auch.Mir gefällt so etwas. Eine Art der Werbung, von der alle etwas haben.

Es gibt Wochen...

... bei denen denke ich: Prima, dass sie vorbei sind. Das mag ich gar nicht, ich bin eher der "Carpe diem Typ", aber so ganz gelingt das halt nicht immer.
Die Woche begann schon blöde mit einem Anruf aus dem "HaLo". Es sei eingebrochen worden, genau im großen Raum und niemand wisse, wann das alles wieder hergerichtet sei. Von Spurensicherung war die Rede, alles ganz aufregend, aber auch sehr unangenehm. Nun, die Musikspatzen am Vormittag mussten leider ausfallen. Nachmittags war die kaputte Glasscheibe bereits durch eine weiße Plastikscheibe ersetzt, und wir konnten singen und tanzen.
Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert. Kaum etwas fehlt, kein Vandalismus... ich hätts trotzdem nicht haben müssen.

Dann war die ganze Woche unsere Tochter krank, und ich muss hier nicht groß erwähnen, wieviel Organisation, Sorge und Unruhe so ein Krankheitsfall mit sich bringt. Das kennt jede(r) Leser(in) hier. So what?
Zum Ende hin muckte auch noch meine Stimme, besonders in den höheren Lagen; das machte dann eine verquere Woche erst so richtig "pefekt" ;-).

Aber es gab auch eine Menge schöne Begegnungen und Dinge. Die neuen Musikspatzen und ihre Mütter und Väter kennenzulernen ist mir immer eine ganz besondere Freude. Zu sehen, wie sich die neuen Kinder nach einer kurzen Gewöhnungsphase in die Gruppen einleben, mutig zu den Instrumenten-Körben gehen (oder krabbeln), völlig hingerissen davon sind, die anderen Kinder zu beobachten und dem Klang der vielen Stimmen zu folgen, das alles sind ganz besondere Momente. Auch an dieser Stelle ein herzliches Willkommen an die neuen kleinen Musikspatzen und ein ebenso herzliches Dankeschön an die erfahrenen Musikspatzen, die den Gruppenzuwachs so freundlich, aufgeschlossen und aufmerksam annehmen.

Und noch eine Notiz am Rande: Wir haben einen neuen Computer. Ein Notebook diesmal. Ich bin sehr erfreut. Endlich kann ich wieder schreiben ohne dieses verhängnisvolle Rattern im Ohr zu haben und seltsame Dinge auf dem Bildschirm zu lesen. Und endlich kann ich auch wieder eMails beantworten. :-)

Sonntag, 1. März 2009

In eigener Sache:

Zurzeit hats meinen PC gepackt, denn er macht Probleme. Bis zu einem gewissen Grad habe ich Ahnung vom Innenleben meines geschätzten Arbeitsmittels, aber bei Bios hörts dann auf. Wie auch immer: Falls ich in den nächsten Tagen nicht auf Mails reagieren sollte, bitte nicht böse sein. Dann hats den Computer ganz geschmissen, was ich nicht hoffe, aber leider im Bereich des Möglichen ist. (Hübsch formuliert, gell?)
Ansonsten sehen wir uns wie gewohnt bei den Musikspatzen :-)

Dienstag, 24. Februar 2009

...da kam ein Mann mit Glatze....

.... und machte eine Fratze! ;-)

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dieses Fingerspiel so völlig im Sinne der Eltern ist, aber den Kindern machts einen Riesenspaß. Zunge rausstrecken und nach Herzenslust "bäh" rufen - yepp, das ist ganz nach ihrem Gusto. Und zum Trost für alle Mamas und Papas: Der Sprechvers ist sehr vokallastig, was sich ganz hervorragend auf die Sprachentwicklung auswirkt. Die Kinder trainieren Mundmotorik und Gesichtsmuskeln und sind feinmotorisch herausgefordert. Der Kicherfaktor stimmt natürlich auch. Kurz gesagt Musikpädagogisch sehr wertvoll. ;-)

Montag, 23. Februar 2009

Neue Kursabschnitte starten im März

Dass die Zeit rast, ist eine Binsenweisheit. Und dass sie so schnell rast wie durch diesen (fast) abgeschlossenen Kursblock, ist sicher nicht nur mir aufgefallen. Okay, an dieser Stelle ein dicker Seufzer und weiter gehts ;-)

Die neuen Kurse beginnen in der ersten (Mittwoch, 04. März und Donnerstag, 05. März) und in der zweiten Märzwoche (Dienstag, 10. März). An den Zeiten hat sich nicht viel geändert, nur dienstags beginnen wir jetzt um 09:45 Uhr anstatt um 10:00 Uhr. Der Grund ist der neue Babyspatzenkurs, der um 10:30 Uhr startet.

Dass so gut wie Alle bleiben, freut mich sehr! Und ich freue mich auch sehr über die neuen Gesichter. Dieser Kursabschnitt geht dann bis zu den Sommerferien, und wahrscheinlich wird auch diese Zeitspanne schnell wie der Wind vorbei sein. :-)

Übrigens: Die aktuellen Kurstermine stehen ab nächster Woche auf dieser Seite und natürlich auch bei den Musikspatzen!

Mittwoch, 11. Februar 2009

"Ich bin überhaupt nicht musikalisch"....

... das höre ich doch schon öfter mal während eines Anmelde-Gesprächs am Telefon. "Ja", denke ich dann, "na klar. Überhaupt nicht!" :-) Erstaunlich ist dann nur, dass ich während der Musikspatzen-Stunden so rein gar nichts von eben dieser vermissten Musikalität bemerke. Was mich a) weiter darin bestärkt, dass es Unmusikalität nicht gibt, sondern lediglich mangelnde Erfahrung und/oder Übung und b) sich viele Eltern ganz einfach unterschätzen.
Ich finde es sehr schön, wenn wir gemeinsam singen, und es klingt wirklich klasse. Besonders dann, wenn die Lieder sehr gut bekannt und vor Allem auch beliebt sind. Anfangs singe ich bei unbekannten Liedern allein, aber spätestens bei der dritten Strophe singen die meisten Mütter und Väter mit. Schnell seid Ihr also auch noch. Von daher an dieser Stelle ein großes Kompliment an Euch!

Sonntag, 8. Februar 2009

Neuer Babykurs ab 10. März 09

Am 10. März startet ein neuer Musikspatzenkurs für Babys! Um 10:30 gehts los und zwar im "HaLo" in der Lossiusstraße 10. Dieser Kurs ist speziell für Babys konzipiert, die zum Kurststart zwischen fünf und acht Monaten jung sind. Anmeldungen sind ab sofort unter doerte@musikspatzen.de oder unter Telefon 04131 248060 möglich!



Mit Tönen und Geräuschen können Sie Ihr Baby zum Lachen bringen - und mit einem Lied wieder beruhigen. Babys erkunden mit Hingabe Stimme und Körper. Sie untersuchen alles in der näheren Umgebung was rasselt, knistert, leuchtet und klappert. Genau die richtige Zeit, um Baby-Musikspatzen Rasseln, Klanghölzer und bunte Tücher zu erobern.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Theater für Kinder - Schauspielhaus

Das Schauspielhaus in Hamburg bietet für Kinder ab fünf Jahren Theater vom Feinsten. Wir sind mit dem Stück "Die zweite Prinzessin" gestartet, ein "hoheitliches Minidrama", das sich insbesondere mit den Tücken des Daseins als kleinere, zweite Schwester befasst. Grandios gespielt von Julia Nachtmann und Jan Fritsch, kurzweilig, pfiffig, originell... ich gerate ins Schwärmen. ;-)
Ein Zwei-Personen-Stück, aber große Schwester , Mutter, Vater, Köchin, Bär oder Hexe waren trotzdem anwesend. Manchmal als Trompete (Vater), als KLarinette (Mutter) oder als Puppe oder Plüschtier (große Schwester, Bär).
Übrigens: Das Stück eignet sich auch bestens für Einzelkinder. Und Erwachsene haben auch ihr Vergnügen.


©
Oliver Fantitsch

Samstag, 17. Januar 2009

Wenn Geigen wie Zwerge kichern - Klingendes Museum in Hamburg

Heute gabs einen Ausflug nach Hamburg ins Klingende Museum. Wir hatten zwei Kinder dabei, fünf und sieben Jahre jung, und für genau diese Altersspanne gab es ein Angebot: Piccolo.
Das Klingende Museum ist am Seiteneingang der Laeiszhalle und dafür gedacht, in erster Linie Kindern Musikinstrumente näher zu bringen. Das wird auf eine nette, sehr kindgerechte Art gemacht.

"Ich mochte am liebsten das Saxophon, weil es leicht zu spielen und laut war!" hatte ein Junge unter sein Bild geschrieben, und weitere Bilder zeigen bereits am Eingang, wieviel Spaß es macht, Instrumente zu spielen. Aber bevor es in Richtung Geige und Co. ging, standen erst einmal Hände waschen und Mund ausspülen auf dem Programm. Das machte es richtig spannend :-)



Heute waren zwölf Kinder da, und nach der einführenden Geschichte von Zwergen, Riesen und Hexen gings zum praktischen Teil. Auf Pauken machten die Kinder Wind, Hexen und Zwerge rutschten über die Harfe, Geigen kicherten wie Zwerge und Riesen stiegen auf aus Tuba, Posaune und Alphorn. Alles durfte ausprobiert werden, und die Kinder spielten ohne Scheu auf Kontrabass und Cello. Sehr vertieft, sehr hingebungsvoll und sehr verzückt über die Töne, die sie aus den Instrumenten hervorlockten.
Auch die Eltern durften mitmachen. Mein Mann entdeckte die Blasinstrumente für sich; mich zogs zu den Pauken. Und wir wären gern alle länger geblieben. Die 60 Minuten reichten zwar, machten aber auch Lust auf mehr. Und Freya ist jetzt wild entschlossen, ein Instrument zu lernen: "Ich will eine Tuba!"


Freitag, 16. Januar 2009

Solche und sone Tage - Teil II - gute Tage

Lag sicherlich am Vollmond, mein Stimmungstief vom Dienstag. ;-) Jedenfalls gehts nach den letzten beiden Musikspatzen-Tagen deutlich besser. Es macht ganz einfach fix Spaß, mit Euch zu musizieren. Eure Kinder haben frohe, aufgeweckte Gemüter, sie entwickeln sich so rasch, dass ich oft genug aus dem Staunen nicht heraus komme. Ihr Eltern macht so begeistert mit und erfreut Euch so sehr am Spaß, den die Kinder beim Musizieren haben, dass ich jetzt einfach mal ein schlichtes "Danke!" in die Runde werfe.
Bis nächste Woche dann, ich freu mich schon!

Einjährige, zweijährige, dreijährige... Kinder

Die Kinder werden einfach viel zu schnell groß! Und wie so oft denke ich nach längeren Pausen wie den Ferien: "Was ist da wieder alles passiert!" Innerhalb weniger Wochen verlieren die Kinder ihre Babygesichter und schauen plötzlich als selbstbewusste Kleinkinder auf die Welt. Gerade eben noch noch mühsam von einer Seite auf die andere gerollt, laufen die Kleinen nun herum, stolz wie Oskar aber auch bereits mit so lässiger Miene, als hätten sie nie etwas anderes getan. Vor (gefühlt) ganz kurzer Zeit gabs lustiges Brabbeln zu hören, aber jetzt stehen die Lütten vor mir und erzählen, was sie gerade aufregendes erlebt haben.
Was auch zur Folge hat, dass ich dringend die Musikspatzen-Seite aktualisieren musste. Schließlich sind aus den meisten Baby-Kursen inzwischen Kurse für die mittelgroßen Kinder geworden... :-)

Dienstag, 13. Januar 2009

Sone und solche Tage

An manchen Tagen - zum Glück sind es die meisten - komme ich zwar müde, aber zufrieden von den Kursen zurück nach Haus. An anderen Tagen bin ich weniger zufrieden. Mit mir, mit dem Programm, wenn zu viel gesprochen wurde während der Stunden, wenn ich den Eindruck habe, nicht das rüber gebracht zu haben, was ich rüberbringen wollte. Das sind dann solche Kurstage, bei denen ich froh bin, wenn sie vorbei sind. :-) Das passiert zum Glück sehr selten! Heute ist so ein Tag, und ich bin müde, aber nicht zufrieden. Meine Seele fühlt sich dann irgendwie wund an, und schönster Labsal ist dann, wenn Frau Tochter gut drauf ist. Heute hat sie uns sogar Tischschmuck gebastelt und war sehr stolz. Und ich habe mich richtig feste darüber gefreut. Das war weich und warm und Balsam für mein angerautes Gemüt. Und noch etwas hilft mir: Eine Folge von "Bloch" oder was Anderes Gutes mit "Dieter Pfaff". Ich mag die Tiefgründigkeit, den Humor, die Abwesenheit von oberflächlichen Dialogen, stromlinienförmigen Lebensläufen und langweiligen Trends. Und so nett weg vom Mainstream.
Aber das kennt sicherlich jeder. Es gibt wohl keinen Job auf dieser Welt, bei dem jeder Tag gleich schön ist. Wäre ja auch langweilig. Und irgendwie furchtbar. Also wünsche ich all denen, die einen doofen Tag hatten, für heute einen umso schöneren Abend und einen besseren Tag morgen. Vamos! :-)

Sonntag, 4. Januar 2009

Frohes neues Jahr

Ein wenig spät, aber von der Nordsee aus konnte ich leider nicht bloggen. Wollte ich auch gar nicht, sondern ganz einfach nur über die Deiche spazieren und hoffen, dass sich das Meer irgendwann einmal sehen lässt, lecker essen, gefühlte eine Million Mal Mau Mau spielen und die Zeit mit Familie und Freunden einfach nur genießen!

Ich wünsche Euch allen ein genussvolles, schönes, gesundes 2009




Montag, 22. Dezember 2008

Frohe Weihnachten!




Liebe kleine Musikspatzen, liebe Musikspatzen-Eltern,


ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit vielen lustigen, leckeren und gemütlichen Stunden.
Kommt gut ins neue Jahr, bleibt schön gesund und feiert ganz nach Lust und Laune! Viel Freude wünscht Euch

Dörte

Wir sehen uns dann am 06. Januar, 7. Januar und/oder 08. Januar wieder!

Dienstag, 16. Dezember 2008

Vielen Dank, lieber Max!

Ein ganz herzliches Dankeschön an das Wichtelkind Max! Heute kam Annas Päckchen an, und sie hat sich sehr (sehr!) gefreut. Vor dem Auspacken gleich mit Kennerblick festgestellt: "Sehr schönes Papier!", und dann völlig hingerissen Mandalas gemalt. Zu den Bügelperlen gabs den Kommentar: "Endlich, habe ich dringend gebraucht!" :-))) Ein voller Erfolg also. Nochmals vielen Dank!

Lieber Max, wir wünschen Dir und Deiner Familie ein wunderbares Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
Und mich würde ja jetzt ganz doll interessieren, welches Blog zu Max gehört... :-) Kommt Ihr zufällig eher so aus dem Westen Deutschland und fängt Eure Stadt mit "E" an?

Einen ganz herzlichen Dank auch noch einmal an Birgit. Eine tolle Aktion, dieses Weihnachtswichteln unter Bloggern, wirklich. Sowohl das Aussuchen als auch das Bekommen der Geschenke war höchst spannend, sehr fröhlich und sehr außergewöhnlich. Kinder, die sich nicht kennen, schenken sich etwas. Bietet Platz für viele Geschichten...

Samstag, 13. Dezember 2008

Heu und Hafer

Zurzeit stehen Lieder, Sprechverse und Klanggeschichten im Zeichen von Weihnachten und Advent. Unter anderem auch ein Gedicht vom Christkind, dessen Schimmel in einer Strophe Heu und Hafer fressen soll. Gerade als ich das Gedicht erzähle und beim Futter fürs Pferd angelangt bin, kommt der kleine J. auf mich zu mit einem winzigen Stückchen Knäckebrot in der Hand und hält es mir vor den Mund . :-) Vielleicht hätte ich noch ein bißchen wiehern sollen... ;-)

Kinderoper II



Wir waren mit Kind und Patenkind wieder einmal in der Kinderoper in Hamburg. Diesmal stand "Hänsel und Gretel" auf dem Programm. Obwohl ich nicht gerade ein Märchenfan bin, überzeugte mich diese Inszenierung. Keine böse Mutter, die ihre Kinder einfach aussetzt, keine bucklige, häßliche Hexe, sondern eine zwar böse, aber imposant toupierte Person mit ausuferndem, roten Kleid. Im Laufe der Oper wurde für die Kinder immer wieder deutlich, dass es ein Theaterstück war, und die kleinen ironischen Brechungen waren durchaus auch für die Kids verständlich. Jedenfalls war es ein völlig angstfreier, dafür faszinierender Kinderopern-Besuch. Absolut sehenswert, mit viel Spielfreude agierende Darsteller, schöne Stimmen und bestens nachvollziehbar auch für die jüngsten Zuschauer. Ein weiterer Höhepunkt war wieder die anschließende Autogrammstunde mit den Darstellern von Hexe, Gretel und Hänsel. Die Hexe, bestens aufgelegt, plauderte angeregt mit den Kindern, die anfangs etwas ehrfurchtsvoll, aber dann immer mutiger ihr Kleid berührten, sich die langen Finger(handschuhe) zeigen ließen und fröhlich fachsimpelten über Hexen im Allgemeinen und Speziellen ;-)



Eine 100-Prozent-Empfehlung von mir! Für Kinder ein tolles Erlebnis - für Erwachsene natürlich auch. Und sogar Opernmuffel werden ihren Spaß an den lebendigen Inszenierungen haben. So wird Oper für Kinder selbstverständlich. Und wenn sie im Opernloft ihren ersten Erfahrungen mit Arien und Co. machen, erleben sie sie ohne Zwänge, ohne stillsitzen, ohne gezischelte Mahnungen und Bitten um Ruhe. Denn die Extra-Plätze für Kinder, großzügig mit dicken Kissen ausgestattet, liegen direkt vor der Bühne, fast mitten im Geschehen.




Alle Fotos: Copyright by Silke Heyer

Montag, 1. Dezember 2008

Musikspatzen im Kindergarten Campino

Auch im Integrativen Kindergarten "Campino" wird es ab Januar 2009 eine Musikspatzen-Gruppe geben. In erster Linie ist die Gruppe für Campino-Kinder gedacht; einige wenige Plätze werden auch an andere Kinder vergeben. Wer also Interesse hat, kann sich gern bei mir melden. Entweder via eMail: doerte@musikspatzen.de oder über die Homepage www.musikspatzen.de oder natürlich telefonisch: 04131 24 80 60.

Die Musikspatzen-Gruppe im Campino ist für Kinder zwischen ca. drei und fünf Jahren geeignet. Wir starten am 19.01.09 um 13:00 Uhr. Die Stunde am 19.01. ist die Schnupperstunde, zu der die Eltern ausdrücklich eingeladen sind; danach treffen wir uns ohne Mütter oder Väter fortlaufend montags zwischen 13:00 Uhr und 13:45 Uhr.

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Campino und bin schon sehr gespannt darauf, mit den Kindern zu musizieren.

Freitag, 28. November 2008

Internationale Weihnachtsfeier im HaLo

Am 06.12., also am Nikolaustag, findet im Stadtteiltreff "HaLo" eine internationale Weihnachtsfeier statt, das Fest "Weihnachten der Nationen"! Um 14:00 Uhr geht es los und endet gegen 18:00 Uhr. Auf dem Programm stehen Weihnachtsgeschichten, unterschiedliche Weihnachtsbräuche werden vorgestellt, es gibt Kekse, viel Musik und vieles mehr. Willkommen sind Familien, Freunde, (noch) Fremde, alle Gäste, die Weihnachten auch einmal anders erleben möchten.


Dienstag, 25. November 2008

Klanggeschichten III

Ich bin immer wieder begeistert von Klanggeschichten. Sie machen den Kindern großen Spaß, und egal, welches Alter: Es funktioniert immer. Für die Großen wandele ich die Geschichten etwas ab, bei den Kleinen lasse ich manchmal etwas weg, doch die unterschiedlichen Geräusche der Instrumente genießen alle Kinder. Heute haben wir Kälte (Triangeln) vertont, der Wind wehte auch (Handtrommeln), und natürlich funkelten viele Sterne am Himmel (Glöckchen). Und wenn es dann ans Spielen geht, sind die Kinder alle dabei. Besonders beliebt sind Triangeln. Was ja eigentlich auch nicht verwundert, bieten Triangeln doch die Gelegenheit, wunderbare Töne zu produzieren. Selbst die Kleinsten lernen sehr schnell, wie der Triangel Töne entlockt werden, und die motorische Geschicklichkeit erstaunt mich jedes Mal aufs Neue. Und besonders schön ist es zu sehen, wie die Kinder sich darüber freuen, selbst zu musizieren und ein Instrument spielen zu können. Manche gucken richtig stolz. Zu Recht! :-)

Musikspatzen mit Taschenlampen


Das war heute auch für mich Neuland: Kleine Kindertaschenlampen bei den Musikspatzen. Vor ein paar Monaten habe ich einen größeren Satz kleiner Taschenlampen besorgt, um in der dunklen Jahreszeit ein bißchen musikalisches Licht zu vermitteln.



Es gibt ein wunderschönes Lichter-Lied, zu dem die Kinder verschiedene Bewegungen mit ihren kleinen Lampen - und im Takt der Musik - probiert haben. Dazu haben wir den Raum natürlich ganz dunkel gemacht, sodass unsere Funkelsterne richtig schön zu sehen waren. Die Kinder waren begeistert dabei, und ich glaube, so ein stimmungsvolles Spiel passt gut in diese vorweihnachtliche Zeit!

Donnerstag, 13. November 2008

Vertrauen

Viele Kinder kenne ich schon länger. Manche sind mit sechs Monaten zu den Musikspatzen gekommen und nun, mit gut zwei Jahren, immer noch dabei. In dieser Zeit ist natürlich auch eine große Vertrautheit entstanden. Was auch dazu führt, dass diese Kinder sich so sicher und selbstverständlich im Raum bewegen, als sei es ihr zweites Kinderzimmer. Das gefällt mir, und ab und zu passiert es auch, dass ich ganz urplötzlich - mitten im Lied - in einen spannenden Dialog verwickelt werde. Da brennt dann halt eine Frage oder eine Bemerkung auf den Lippen, die nicht aufgeschoben werden kann. Und falls meine Antwort nicht so ausführlich wie gewünscht ausfällt, dann setzt man sich halt einfach auf meinen Schoß, singt ein bißchen mit und wartet, bis die Antwort so ausfällt, wie der kleine Musikspatz sich das erwartet hat. Finde ich prima!
Eine vertrauensvolle, angenehme Atmosphäre macht viel aus. Ich möchte, dass sich die Kinder auch in größeren Gruppen sicher und gut aufgehoben fühlen. Die Mütter und Väter tragen dazu den größten Teil bei, und wenn sie gern dabei sind, mitsingen oder klatschen, überträgt sich das aufs Kind. Den (musikalischen) Rahmen dazu biete ich, und wenn ich spüre, dass der Funke überspringt, dann macht mich das sehr, sehr froh!


Weihnachtswichteln II

Ich hatte schon einmal über die Idee des Weihnachtswichtelns geschrieben. Eine sehr schöne Idee, und Anna und ich sind auch dabei. Eigentlich mehr Anna. ;-) Jedenfalls haben wir gerade erfahren, wer unser Weihnachtswichtel ist. Ein Mädchen, auch fünf Jahre alt, sie lebt in Schweden und mag Barbie und Co. nicht. Das klingt sehr sympathisch! Sie teilt Annas Vorliebe für Lillifee, und von daher wird es nicht schwer sein, ein passendes Geschenk für unser Wichtelkind zu finden. Fein, ich fühle mich schon gleich viel weihnachtlicher. Das freut mich, denn für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, weihnachtliche Gefühle etwas früher als sonst zu wecken. Mal gucken, obs gelingt. Aber spätestens, wenn bei den Musikspatzen Advents- und Weihnachtslieder auf dem Programm stehen, ist es soweit. Und das geht ganz bald los... :-)

Montag, 3. November 2008

Josef Guggenmos im November

Trübe Tage werden mit ein bißchen Lektüre von Josef Guggenmos gleich viel bunter. Ich schätze seinen Sprachwitz, seine Fabulierkunst, die geistreichen und komischen Wendungen. Also gibts jetzt hier ein Gedicht. Sprache und Musik sind schließlich nicht zu trennen. ;-)

Halb so schlemm

Es war mal eine Kateze,
die hatte so ein Gefühl.
Da sagte Doktor Gripsgrari:
"Sie haben ein e zuviel".

Er putzte seine Brille
und räusperte sich: "Ha hemm!"
Ich muss Sie operieren
das ist nur halb so schlimm."

Der Doktor nahm die Schere
und schritt zur Operation.
Die Tür war offen geblieben,
da lief das e davon.

Es rannte über die Straße,
ei guck, in Hausnummer neun.
Gripsgrari mit der Schere
kam bald drauf hinterdreun.

Er ging hinein und fragte.
"Ist hier villeicht ein e ....?"
Da saß eine Tanete,
die nähtetetete.

Margrete, die Tanete,
sie sah ihn strafend an
und sprach zu ihm: "Sie Schlimmer,
das geht Sie gar nichts an."

Sie stach ihn mit der Nadel,
der Doktor rief: "Ha hemm!"
Und ging nach Haus und sagte:
"Ist alles halb so schlemm."

Montag, 27. Oktober 2008

Gute Musik: Al Stewart

Mal etwas Anderes: Al Stewart. Zwar nicht in Lüneburg - wie gestern Abend - aber immerhin. Wer so wunderbar Gitarre spielt, muss einfach auch mal im Kindermusik-Blog erwähnt werden. :-)

Die Qualität ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber angesichts der Youtube-Auswahl das Beste, das ich finden konnte ;-)

Montag, 20. Oktober 2008

Neuer Musikspatzen-Kurs für Kinder bis ca. zwei Jahre



Nach den Herbstferien geht er los, der neue Kurs am Donnerstag Nachmittag um 15:00 Uhr im HaLo Kleine Musikspatzen zwischen einem und ca. zwei Jahren sind herzlich willkommen in der neuen Gruppe. Zurzeit sind noch einige wenige Restplätze frei! Wer die Musikspatzen also einmal live erleben möchte, der kann mich gern anrufen: 04131 - 248060. Ich freue mich auf Sie/Euch!

Musikspatzen in der Kinderkrippe



Anfang Dezember gehts los: Ich habe ein "Engagement" bei den Spielgefährten in Bardowick. Für mich ist es Neuland, aber ein spannendes. Die Kleinen sind bereits Musik erfahren, vom Alter her liegen die Kinder auch nicht zu weit auseinander, und ich freue mich schon sehr auf das neue Projekt. Danke Aline, für den Kontakt. Ich freue mich, auch wieder einmal mit Leander zu musizieren. Bis Dezember von hieraus ganz herzliche Grüße an alle kleinen Spielgefährten und das Krippenteam!

Montag, 6. Oktober 2008

Weihnachtswichteln

Früh übt sich, was ein schönes Weihnachtsfest werden will.... :-) Eben las ich im Netz von dieser Aktion: Weihnachtswichteln. Die Idee gefällt mir wirklich gut. Wer mitmachen möchte, schickt eine Mail an Birgit. Viel Spaß!

Freitag, 3. Oktober 2008

Sympathiebekundungen

Kürzlich setzte mir der kleine B. seinen Clown auf den Schoß. Den Lieblingsclown. Er lieh ihn mir für eine Stunde.

Ein Babyspatz kommt seit Neuestem direkt auf mich zugetappert und lässt sich fallen. Voller Vertrauen darauf, dass ich ihn auffange. Manchmal auch mit Anlauf.

Ein anderer Musikspatz tanzt gerne mit mir und stellt sich während der Stunde direkt vor mich hin. Ganz ganz nah, manchmal mit Nasenkontakt. Das kitzelt ein bißchen und ist sehr lustig.

Zwillingsspatzen helfen mir immer, die Körbchen mit den Musikinstrumenten wegzutragen.

Manche Kinder wollen mir auch ihren Schnuller leihen, ihre Puppe oder auch mal einen angebissenen Keks schenken.

He, das finde ich alles sehr, sehr lieb. Und ich weiß das zu schätzen. :-) Ich freue mich sehr über diese Gesten! Sie sind herzerwärmend! Und genauso freue ich mich über kurze, neugierige Blicke, konzentriert kraus gezogene Näschen, ein scheues Lächeln und begeistertes Patschen. Gibts eigentlich einen schöneren Beruf? :-)





Liebe Schwätzlis - Offener Brief

Liebe Schwätzlis,

ja sagt einmal: Was treibt Euch um, dass Ihr in jeder verfügbaren Sekunde plaudern müsst? Während die anderen Mütter singen, während die Kinder sich konzentrieren, während ich etwas zeige? Es sind nur ganz wenige Schwätzlis, aber das reicht ja schon, um die Atmosphäre zu stören.
Es ist die Musikstunde Eurer Kinder, es ist eine gemeinsame Unternehmung, die Mutter und Kind gut tun und Spaß machen soll, es dauert nur 30 bis 45 Minuten, Ihr habt vorher und hinterher jede Menge Gelegenheit, Euch auszutauschen, warum muss bitte bei jeder Gelegenheit getuschelt werden? Manchmal komme ich mir vor wie in der Schule. Es stört! Also bitte: Silencio! Es ist sehr gut machbar, das weiß ich ;-)

Mittwoch, 24. September 2008

Taktgefühl

Wenn schon ganz kleine Kinder im Takt wippen, ist es kein Zufall. Denn es wiederholt sich und geht über eine längere Zeit. Ich bin jedes Mal wieder begeistert, wenn ich miterlebe, wie intensiv Kinder Musik in sich aufnehmen und sich danach bewegen. Ob tanzend, krabbelnd, schaukelnd oder wiegend: Die Ausdrucksformen sind so individuell wie das einzelne Kind. Da gibts ab und an die kleine Showeinlage mit Rasseln in der Mitte des Kreises, da wird sich ein stilles Eckchen unter dem Tisch gesucht und eifrig der Popo geschwungen, da wird auch mal Mamas Rücken als Trommel-Untergrund genutzt. Und der Rhythmus stimmt! Es erstaunt mich immer wieder und macht mich auch ein kleines bißchen stolz auf "meine" Musikspatzen-Kinder!
Auch von hier und noch einmal schriftlich: Einen Riesen-Applaus für Euch!






Musik macht Kinder kreativ

Ach... tatsächlich? ;-) Na klar, ich bin davon sowieso überzeugt, und ich wette (auch höhere Summen!) darauf, dass es viele Musikspatzen-Eltern genauso sehen. Umso besser, wenn es zum wiederholten Male auch wissenschaftlich bewiesen wurde. Der Musikpädagoge Prof. Hans Günther Bastian erforschte in einer sechsjährigen Untersuchung an sieben Berliner Grundschulen die allgemeine und individuelle Entwicklung der Kinder. Danach werden nicht nur soziale Kompetenz und soziale Reflexionsfähigkeit durch Musikerziehung verbessert, sondern auch eine stetig wachsende Intelligenz gefördert. Der IQ-Wert steigt mit zunehmender Musikalität. Muizieren birgt vielerlei "Schätze" in sich, die Kreativität und Leistungsvermögen steigern und zu mehr Ausdauer, Konzentration und Flexibilität befähigen.
Bastian fordert aufgrund dieser Ergebnisse sehr energisch: "Unsere Ergebnisse und Erkenntnisse verlangen eine engagierte Kultur,- Bildungs- und Schulpolitik, die in unseren allgemein bildenden Schulen das Fach Musik vom Rand in die Mitte rücken!" Sehr vernünftig. Und ganz privat bedeutet das: Ich werde die Schule(n) für unsere Tochter danach aussuchen, in welchem Umfang das Fach Musik unterrichtet wird.
Quelle: "Bangerang" - Das Stadtmagazin für Familien in der Metropolregion Hamburg. www.bangerang.de

Montag, 15. September 2008

Musikspatzen: Musik und Herbst

Einer der Gründe, der wichtigste allerdings, weswegen ich seltener blogge: Die Musikspatzen sind wieder gestartet. Viele neue Gesichter, viele alte - oder besser: junge - bekannte, und ich kann nur sagen: Schön, dass Ihr da seid!

Als ich die Vorbereitung für die Musikspatzen-Stunden machte, war natürlich der Herbst eines der zentralen Themen. Mitunter wars schwierig, sich im Sommer bereits in die nächste Jahreszeit zu versetzen, aber da der Sommer so richtig sommerlich nun wirklich nicht war, gings ganz gut.
Als es dann losging mit dem Musikgarten, war es plötzlich wärmer als in vielen Wochen vorher, und mir war so gar nicht nach Herbstliedern. Und ich vermute, die Kinder hätten mit Klanggeschichten von wehenden Blättern auch noch nicht so viel anfangen können... :-)

Aber nun ists ja kühler, und nun kann er kommen, der musikalische Herbst!

Musikkindergarten III - Leuphana, Barenboim und Rasselrüben

Vielleicht haben Sie's gelesen, vor ein paar Tagen in der Landeszeitung: Da soll es im nächsten Jahr noch einen zweiten Musikkindergarten geben. Der Name Daniel Barenboim wurde in diesem Zusammenhang genannt und sein Musikkindergarten in Berlin. Barenboim, seit 1999 Generalmusikdirektor der Staatskapelle Berlin, und die Leuphana planen eine Zusammenarbeit. Klingt großartig. Das Konzept des Berliner Musikkindergartens ist es: Großartig. Entsprechend prominent wurde diese Neuigkeit auf Seite drei präsentiert. Und darunter passte dann noch ein Artikel von den "Rasselrüben", der Musikkita in Lüneburg, die im August an den Start ging und zurzeit in der Stadtkoppel 5 ihr Zuhause hat. Die mir am Herzen liegt.


Foto: Monika Rittershaus

Ich kenne die näheren Zusammenhänge nicht, aber ich fand es weder für den einen noch für den anderen Kindergarten passend, zusammen an einem Tag journalistisch verwurstet zu werden. Wozu und warum, frage ich mich. Und wie ist das bei den Lesern (und hier wiederum bei interessierten Eltern) angekommen? Aber Spekulationen führen auch nicht weiter. Ich hoffe, dieser Musik-im-Kindergarten-lastige Zeitungstag hat zumindest eines bewirkt: Dass es sich immer mehr durchsetzt, mit Kindern zu musizieren und sie musizieren zu lassen!

Mittwoch, 3. September 2008

Warum Mütter, Väter, Großmütter so wichtig sind bei den Musikspatzen

Eins liegt mir sehr am Herzen: Dass Kinder und Eltern die Musikspatzen-Stunden genießen. Dazu gehört neben Freude an Musik und Kindern auch, dass ich mich vorbereite. Nicht jedes Mal übernehme ich meine Ausführungen zu 100 Prozent. Manchmal passt es einfach nicht an diesem Tag zu dieser Stunde, was ich mir zuvor am Schreibtisch überlegt habe. Da ich über einen großen Fundus an Liedern und Spielen verfüge - oder ist es gar ein Repertoire? ;-) - fällt es nicht weiter auf. Außerdem ist die Laune der Kinder nicht planbar, ihre aktuellen Bedürfnisse sind oftmals überraschend, manchmal drücken die Zähne, manchmal ist die Fröhlichkeit so ansteckend, dass ein Schaukellied nun gar nicht in die Situation passen würde. :-)


Der Verlauf einer Stunde steht und fällt aber auch mit den Müttern. Vätern. Großmüttern. Großvätern. Deren Stimmung überträgt sich auf die Kinder; das gilt auch fürs Verhalten. Die Eltern/Begleitpersonen spielen in der Musikgarten-Konzeption eine große Rolle. Sie prägen das Bild, das die Kinder von der Musik haben (werden). Wenn Eltern konzentriert sind, fällt es den Kinder auch leichter, aufmerksam zu sein. Wenn Eltern nur mit halbem Ohr zuhören, geht es den Kindern genauso. Wenn Eltern miteinander reden statt auf die Kinder zu achten, ist es klar, dass die Kinder unruhig werden. Wenn Eltern mitsingen und damit zeigen, dass Musik Spaß macht, sind die Kinder gebannt. Mamas oder Papas Stimme ist etwas ganz Tolles. Und auf Omas Knien zu reiten ist so aufregend, wenn dabei auch noch etwas gekuschelt werden darf.


Manchmal wird in den Stunden richtig laut gelacht, gekichert und gekitzelt. Und dafür ist er auch da: Der geschützte Raum der Musikspatzen-Kurse. Und das finde ich so schön an "meinen" Musikspatzen-Eltern: Die hohe Präsenz und Aufmerksamkeit. Ihr schenkt Euren Kindern da etwas Wunderbares!

Die erste Musikgarten-Woche...


... nach der Sommerpause hat es immer in sich. Es ist trubeliger als sonst, die Kinder brauchen wieder etwas Zeit, um miteinander und mit mir warm zu werden, es dauert ein wenig, bis sich die Gruppen wieder gefunden haben und überhaupt ist alles anders als sonst. Macht aber nichts, das gehört ganz einfach dazu :-)
Jedenfalls sage ich allen neuen und alten Musikspatzen samt deren Eltern und Großeltern herzlich willkommen.

Mittwoch, 27. August 2008

Musikspatzen starten wieder



Nächste Woche startet das neue Musikspatzen-Jahr! Ich freue mich schon sehr darauf, dann wieder mit vielen alten und neuen Spatzen zu musizieren. Achtung: Bei den Dienstags-Kursen haben sich die Anfangszeiten verändert. Das war nötig, weil ich noch einen zusätzlichen Kurs für Kleine bis 18 Monate eingerichtet habe. Hier sind die Zeiten:

Musikspatzen von 18 Monaten bis ca. 3,5 Jahren: Dienstags um 10:00 Uhr statt 10:30 Uhr

Babyspatzen: Dienstags um 16.15 Uhr statt 16:30 Uhr

Große Musikspatzen: Dienstags um 15:15 Uhr statt um 15:30 Uhr!

Der neue Kurs für Babyspatzen startet dienstag um 17:00 Uhr


Mittwoch, 20. August 2008

Musikspatzen im Radio - Der Beitrag

Eigentlich war ich mir völlig sicher, dass es ein Kinderspiel sei, hier im Blog den Radiobeitrag einzubauen. Ist es aber nicht. Zumindest für mich nicht ;-) Deswegen funktioniert es nur über die Umleitung auf Musikspatzen-Homepage. Wer also etwas Nettes auf die Ohren möchte: Bitte hier klicken. Dann bitte mit der Maus über das Radio-ZuSa-Bild streichen und los gehts. Viel Spaß!

Dienstag, 19. August 2008

Musikspatzen bei Radio ZuSa - 20.08. um 08:13



Für alle, die morgens gern Radio hören habe ich einen Tipp: Um 08:13 läuft im Radio ZuSa ein Beitrag über die Musikspatzen. Wer also Zeit und Lust hat, nimmt sich morgen früh eine Tasse Kaffee, besticht seine Kinder mit Gummibärchen und lauscht Sina Wilkenings und meiner Stimme im Radio. :-)

Wer's nicht schafft: Kein Problem. Ab morgen gibt es den Beitrag auch hier im Blog zu hören. Kein Thema!

Mittwoch, 13. August 2008

Urlaub in Krakvitz auf Rügen



Unser Urlaub ist vorbei! Gut zwei Wochen waren wir auf Rügen (ich bin eingeschworener Rügen-Fan), diesmal in einem kleinen Dörfchen namens Krakvitz im Südosten der Insel. Anna hats geliebt, und neben Strand, Wasser, Wellen und Meer schätzte sie besonders die abendlichen Klettertouren im Holunderbusch. :-)



Jetzt ist wieder Musikspatzen-Zeit, und ich habe begonnen, die Kurse vorzubereiten. Was auch heißt, viele neue Lieder zu lernen, Spiele zu erfinden und Klanggeschichten zu dichten. Macht Spaß!

Samstag, 2. August 2008

Gestik und Mimik



Kinder haben ausdrucksvolle Gesichter. Auch wenn sie noch so klein sind, ist ihre Mimik und Gestik bemerkenswert. Ob Unwille oder Freude: Es ist deutlich zu sehen. Nichts Unverfälschtes, nichts Gespieltes, wunderbar ehrlich und so völlig ahnungslos von dem, was die Großen Diplomatie nennen. Manchmal ist es schon so, dass man einen Spiegel vorgehalten bekommt. Und manchmal spricht ein Kind auch einfach nur aus, was ich mich nicht traue :-)


Freitag, 25. Juli 2008

Es ist einfach zu warm zum Schreiben...

... deswegen gibt es heute Bilder. Thema - oh welch Überraschung - Kinder und Musik!













Dienstag, 22. Juli 2008

Musikspatzen und Sommerpause

Zurzeit gibt es weniger zu berichten von den Musikspatzen. Ich sitze an der Vorbereitung für das neue Musikspatzenjahr, aber ich bezweifele, dass es jemanden interessiert, wie es hier auf meinem Schreibtisch aussieht. :-)
Nachmittags unternehmen Anna und ich immer etwas, und gestern führte uns der Weg in einen Spielzeugladen. Annas Puppe brauchte neue Regenkleidung, das war ein Muss und duldete keinen Aufschub. Kein Wunder, bei dem Wetter...
Im Spielzeuggeschäft war es voll. Sehr voll. Und es waren auch Musikspatzen mit ihren Eltern da. Und Zeit für die eine oder andere kurze Plauderei gabs auch. Das genieße ich sehr und ich freue mich, auch mal "außer der Reihe" große und kleine Musikspatzen zu treffen. Meine Tochter ist dann auch sehr interessiert und schaut sich die Babys (natürlich sind alle Kinder, die auch nur zwei Wochen jünger sind als sie Babys) genau an. Später will sie dann Namen und Alter wissen und auch, an welchem Wochentag denn das Kind zu den Musikspatzen kommt. Klar, Anna muss im Bilde sein, mit wem Mutter so ihre Zeit verbringt, wenn sie im Kindergarten ist. :-)

Übrigens: Anna ist der zweite Name unserer Tochter. Den ersten erwähne ich im Netz nicht. Vielleicht übertrieben, aber schaden tuts auch nicht!

Musikkindergarten II

Heute habe ich ein Gespräch mit Esther geführt. Esther ist eine der Gruppenleiterinnen des neuen Musikkindergartens Rasselrüben, und wir haben ein Gespräch, aus dem ein Artikel für die Zeitung werden soll. Wir haben dabei viel über das Rasselrüben-Konzept gesprochen, das die Elterninitiative entworfen hat. Was mir besonders gefällt ist der Gedanke, dass die Kinder dort ein eigenes Musikzimmer haben, dessen Türen immer offen stehen. Das heißt: Musikinstrumente stehen frei zur Verfügung wie Lego oder anderes Spielzeug. Natürlich leiten die Erzieherinnen an, aber die Kinder haben genug Freiraum, um genau das auszuprobieren, wozu sie gerade Lust haben. Wichtig ist dabei, Musik in den ganz normalen Kindergarten-Alltag zu integrieren, ganz egal, ob es um Stimmbildung, neue Lieder, Instrumente oder Tänze geht.

Heute während des Interviews habe ich mich ein wenig in meinen früheren Beruf zurück versetzt gefühlt. Ich war viele Jahre Journalistin in Hamburg, die meiste Zeit fest angestellt, aber es gab auch Zeiten als Freie dazwischen. Keine Ahnung, ob man jemals aufhört, Journalistin zu sein oder journalistisch zu denken; ich glaube, das geht ebenso wenig wie Rad fahren zu verlernen ;-) Macht aber auch nichts, ich war sehr gern bei der schreibenden Zunft und wenn ich jetzt ab und zu nochmal etwas mache, gefällt mir das sehr.



Esther, 30 jahre jung, Erzieherin und Lehrkraft für musikalische Früherziehung bei den Rasselrüben

Samstag, 19. Juli 2008

Sprechspatzen in der Landeszeitung Lüneburg

Landeszeitung, 17. Juli 2008


Zum Vergrößern bitte klicken


Freitag, 18. Juli 2008

Musikkindergarten "Rasselrüben" - Ganztagsplätze in Lüneburg

Vielleicht haben Sie es vor ein paar Wochen in der Zeitung gelesen: In Lüneburg wird ein Musikkindergarten gegründet! Eine tolle Idee, und ich brauche nicht extra zu betonen, wie großartig ich ein solches Angebot für Kinder finde.
Unter dem Dach der "Rübe e.V." wird zum kommenden Kindergartenjahr eine Gruppe mit musikalischem Schwerpunkt aus der Taufe gehoben, die Rasselrüben! Die Rasselrüben gehen aus einer Elterninitiative und dem Wunsch hervor, dass die ehemaligen Krippenkinder der "Rübe" weiterhin gemeinsam betreut werden. Es soll eine altersgemischte Gruppe mit 18 Kindern geben, zwei Erzieherinnen sind bereits mit im Boot, zwei weitere stehen in den Startlöchern, und jetzt fehlen noch ein Haus/große Wohnung und Kinder ab vier Jahre zum Start des Musikkindergartens. Angeboten wird eine Ganztagsbetreuung von 08:00 bis 16:30 (weitere Früh- und Spätdienste sind geplant). Weitere Infos und Anmeldungen bitte hier:

Thekla Bergen
- Alte Schule Oedeme - 21335 Lüneburg - 04131/402385

Musikspatzen machen Sommerpause bis Anfang September

Es ist merklich ruhiger geworden in der Stadt: Weniger Menschen, weniger Autos, irgendwie scheint alles einen Gang zurückgeschaltet zu sein.
Die Musikspatzen pausieren auch, aber in der ersten Septemberwoche geht es wieder los. Bis dahin wünsche ich Euch allen eine schöne (hoffentlich bald sonnige) Sommerzeit, bleibt schön gesund und tummelt Euch am Strand, in den Bergen, auf der Wiese, im Freibad, im Sandkasten.... in jedem Fall: Viel Spaß!

Dienstag, 15. Juli 2008

Lüneburg.de

Auf Lueneburg.de ist ja seit Kurzem alles anders. Nur mit den Aktualisierungen hapert es ein wenig. Ich hätte mich schon gefreut, wenn das Musikspatzen-Angebot unter familie.lueneburg.de korrigiert worden wäre. Das allerdings soll noch dauern, weil eben "Alles" umgestellt wird.
Was ich wirklich gern wissen möchte: Wo ist eigentlich der Lüneburger Stadtplan geblieben? Da gabs vorher so einen netten, praktischen. Der war auf der Home-Seite verlinkt. Und nun ist er weg. Oder hat ihn jemand gefunden? Vielleicht habe ich auch nur Tomaten auf den Augen...?!? Tipps und Hinweise bitte hierher: doerte@musikspatzen.de. :-)




Samstag, 12. Juli 2008

Gut getroffen im "HaLo"

Das "HaLo" gibt es seit April letzten Jahres und ist das Stadtteilzentrum von Neu Hagen und Schützenplatz. "HaLo" ist die Abkürzung von "Haus Lossiusstraße"; dieser Name geht zurück auf eine Idee vom Pastor der Paul-Gerhardt-Gemeinde. So ein Stadtteiltreff ist eine prima Sache, und Neu Hagen /Schützenplatz (ich fand es anfangs sehr lustig, dass ein Stadtteil Schützenplatz heißt) brauchen eine solche Anlaufstelle. Und im "HaLo" treffen sich die Musikspatzen, was mir natürlich am Wichtigsten ist :-).

Vor ein paar Wochen gabs einen spontanen Aufruf zum Fototermin, und da hat es auch ein paar kleine und große Musikspatzen erwischt. Ich möchte Euch das Bild natürlich nicht vorenthalten:


Freitag, 4. Juli 2008

Bienenstich

Nein, vom Kuchen will ich hier nicht schreiben, sondern vom echten Bienenstich. Eine schmerzhafte Angelegenheit, besonders für Kinder, die in manchen Fällen richtig böse Folgen haben kann.

Viele von Euch haben es in der letzten Woche mitbekommen, weil einige Kurse ausfallen mussten. Unsere Tochter war im Krankenhaus - aufgrund eines Bienenstiches. In der Klinik sagte man uns, es sei in diesem jahr ganz besonders schlimm mit schweren Entzündungen nach einem Insektenstich. Wir merkten es unter Anderem daran, dass die Kühlkissen sehr begehrt waren... Vermutlich seien die Bienen (oder andere Insekten) so mit Pestiziden belastet, dass ein an sich harmloser Stich solche schweren Reaktionen nach sich zöge.

Und Euch ganz herzlichen Dank für die vielen guten Wünsche! Es geht ihr inzwischen wieder gut, nur die Sache mit dem "Fuß ruhig halten", die klappt inzwischen gar nicht mehr. :-)

Ich freue mich auf die nächste Musikwoche mit Euch!

Sonntag, 29. Juni 2008

Beglückend

Schön ist das, so schön wenn Mütter oder Kinder äußern, dass sie gern bei den Musikspatzen sind. Ob es nun Ungeduld ist und die Kinder morgens fragen, wann sie endlich nachmittags zu den Musikspatzen im Musikgarten gehen können, ob es das Feedback ist, dass die Kleinen zu Haus ein bestimmtes Lied ganz besonders gern haben und oft dazu spielen möchten, ob die Kinder nach ihrer Stunde am liebsten noch eine zweite anhängen würden oder ob es der Satz ist: "Du machst das richtig toll!" Ich höre das sehr gern, und ich freue mich riesig darüber. Danke Euch allen!



Jetzt sind es noch zwei Wochen bis zur Sommerpause. Für die letzte Stunde vor den Ferien werde ich mir wieder etwas Besonderes ausdenken; Ihr dürft gespannt sein. Aber noch wird nichts verraten... :-)

Gemeindefest



Das ist jetzt eine Art "privates" Posting. Hat aber mit Musik und Kindern zu tun, deswegen darfs hierher. :-) Gestern war bei uns in der Paul-Gerhardt-Gemeinde das jährliche Gemeindefest. Einer der Höhepunkte ist in jedem Jahr die "KiTa-Show". Die Kinder der Kindertagesstätte Paul Gerhardt führen in der Kirche in kleinen Gruppen Lieder oder Tänze auf, sind Tage vorher wahnsinnig aufgeregt, haben wochenlang geprobt und sind stolz wie Bolle, dass sie ein Geheimnis vor den Eltern haben. Denn verraten wird vorher nichts, Ehrensache! Ab und zu konnten wir einen Blick erhaschen, wenn unsere Tochter sich unbeobachtet glaubte und mit entsprechenden Gesten leise "Jetzt kann die Show beginnen" sang, aber mehr war nicht drin.



Der große Auftritt - die KiTa-Show dauert eine knappe Stunde - ging bravourös über die Kirchenbühne. Die Kinder hatten sichtlich Freude daran, endlich endlich vor Publikum zu spielen, und ihre Spielfreude war ansteckend. Es gab Mambo-Tänzerinnen, tolle Showeinlagen, die Jungs schwenkten Hüte oder gaben den "Sportinator", die Mädchen sangen und tanzten mit Hingabe den "KiKa-Tanzalarm" und selbst die Jüngsten, die Krippen-Kinder, machten ihre ersten Bühnenerfahrungen mit viel Elan! Daran lässt sich wieder ablesen, wie begeistert Kinder Musik erleben und wie sehr sie es lieben, Musik in Bewegung umzusetzen. Umso schöner, wenn sich die Erfahrungen der ersten Musikspatzen-Jahre auch später im Kindergarten fortsetzen!


Dienstag, 24. Juni 2008

Verstärkung für die Musikspatzen: Die Sprechspatzen legen los

Nachdem nun alle Fortbildungen abgeschlossen und die Musikspatzen-Websites erstellt und aktualisiert sind, sage ich jetzt: Vorhang auf für die Sprechspatzen!



Am 04. September um 14:45 Uhr geht es los: Kinder ab vier Jahren sind eingeladen zu einer spannenden Reise mit viel Musik in die Welt der Sprache. Ob Gespenster am Fenster, die Sau Susi oder Fla-Fli-Flöten: Mit viel Musik gehts für Kinder ab vier Jahren auf eine spannende Reise in die Welt der Sprache. Die Sprechspatzen sind für Kinder, die gern und gut sprechen genauso geeignet wie für Kinder, die noch etwas zurückhaltender sind. Willkommen sind ebenso Kids, deren Muttersprache nicht deutsch ist.

Um zu sprechen, benötigen kleine und große Leute den ganzen Körper, aber vor Allem die "Sprechwerkzeuge". Von daher nutzen die Sprechspatzen alle Sinne. Sprechspaß bedeutet auch, dass viel Wert auf bewusstes Hören gelegt wird. Ob Tierlaute, Alltagsgeräusche, Stille, Sturm oder Musikinstrumente: Zum aufmerksamen Hören wird durch vielseitige Angebote motiviert. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Förderung der Mundmotorik. Da wird geschlabbert, geschmatzt, gerochen, geschmeckt und geschlürft und ganz nebenbei und mit viel Freude die Gesichts- und Mundmuskulatur erprobt. Verschiedene Sprechverse stehen ebenso auf dem Programm. Verbunden mit Fingerspielen, Bewegungsspielen, kleinen Klanggeschichten oder Sprech-Kanons gehen auch Reime, in denen sich komplizierte Laute verbergen, locker von den Lippen. Das Angebot wird abgerundet durch Lieder, zu denen sich die Kinder selbst begleiten.
Weitere Infos gibt es hier auf der Sprechspatzen-Seite

Herzlich willkommen!


Samstag, 14. Juni 2008

Rampensau

Eine Rampensau ist ein Schauspieler, Sänger oder Künstler, der während der Vorstellung gern bis vorn an die Rampe geht. Die Rampe ist nichts Anderes als die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum. Manchmal wird die Bezeichnung Rampensau abwertend benutzt, inzwischen jedoch meistens positiv. Ich verbinde mit einer Rampensau einen höchst lebendigen, sich seiner Wirkung durchaus bewussten Darsteller, der es genießt und forciert, mit seinem Publikum zu spielen. Robbie Williams ist eine Rampensau par excellence.
Kleine Wichte können noch keine Mini-Rampenferkelchen sein, dazu setzen sie ihre Wirkung nicht bewusst genug ein. Es gibt allerdings kleine Exemplare, die schon im jüngsten Alter gern auf einer Bühne stehen. Wenn diese Bühne auch aus Gymnastikunterlagen besteht: Das tut der Hingabe keien Abbruch. Ich finde es spannend zu beobachten, dass manche kleinen Leute deutlich extrovertiert sind und ganz bewusst ein größeres Publikum als ausschließlich Mama oder Papa suchen. Da wird sich mitten im Kreis gedreht, sehr ausdrucksvoll getanzt, enger Kontakt mit den anderen Musikspatzen gesucht und ab und an auch ein Küßchen verteilt. Ein Lächeln zur richtigen Zeit gehört ebenso dazu wie ein taktisch schlau eingesetzter Schmollmund.
Könnten diese kleinen Stars schon schreiben: Sie ständen nach der Stunde auf dem Flur und verteilten Autogrammkarten. :-)

Montag, 9. Juni 2008

Sprechen, singen, Rhythmus machen

Das Wochenende stand wieder im Zeichen der Fortbildung. Inzwischen habe ich richtige Liebslingsreferenten entdeckt. Fachlich kompetent, angenehm im Umgang und vor Allem gut organisiert. Ich kanns gar nicht gut haben, wenn in einem Seminar plötzlich die Zeit wegläuft oder der Referent am Ende aufzählt, was man alles nicht gemacht hat. Nun denn... sprechen wir lieber von den positiven Veranstaltungen. :-)

Ich kenne jetzt eine Menge neuer Reime, Sprechkanons, Lieder, Tänze und Rhythmusspiele, und mich juckt es schon sehr in den Fingern, bald möglichst alles in den Musikspatzen-Stunden umzusetzen. Aber das Meiste werde ich doch erst nach der Sommerpause in die Kurse bringen. Der Kakadu mit Bauchweh - na, der wird allerdings gleich morgen zum Einsatz kommen...

Freitag, 6. Juni 2008

Tanzen - Kinder tanzen - Kindertanz

Es ist so schön, Kinder mit ihren Müttern (Vätern, Omas...) beim Tanzen zuzuschauen. Besonders beim freien Tanz. So viele wunderbare Figuren und Bewegungsarten werden da kreiert, die Phantasie ist grenzenlos. Die Kinder amüsieren sich königlich, und wenn wir mit Tüchern tanzen, werden diese im Takt geschwungen, zum Verstecken genutzt, sie dienen der Kommunikation mit anderen kleinen und großen Tänzern, sie werden hoch geworfen, gefangen, über den Kopf gezogen und herum gewirbelt, dass es eine wahre Pracht ist.
Kinder haben einen unmittelbaren Zugriff auf Musik, sie fangen sehr schnell Stimmung und Rhythmus ein und bewegen sich intuitiv. Je vertrauter die Kinder miteinander sind, desto eher sind sie auch bereit, sich von der Mutter zu lösen und mit anderen Kindern zu tanzen. Und das sind immer besonders schöne Bilder, wenn sich mehrere Kinder zum gemeinsamen Tanz finden.

Sommerfest in Velgen

Werbung gibts hier nicht im Blog. Aber Ausflugstipps schon. Wer morgen noch nichts vor hat, könnte einen Ausflug Richtung Deerberg in Velgen machen.



Heute Nachmittag waren wir zusammen mit Freunden dort, und die beiden Kinder (4), amüsierten sich prächtig. Und so standen wir uns die Beine in den Bauch beim Kinderschminken, aßen lecker Kuchen und Erdbeeren mit Quark, die Kids probierten gefühlte 50 Mal das Karussell aus und waren schwer begeistert von Fischmaul-Hüpfburg, Bilder kleben und Pony reiten. Für die Großen gabs auch genug zum Gucken (und kaufen...), und interessant war es dieses Mal, etwas über die Hersteller-Länder zu erfahren.

Also: Wer Lust hat, fährt morgen nach Velgen. Und wer weiß: Vielleicht trefft Ihr dort den ein oder anderen kleinen oder großen Musikspatzen. Ich habe jedenfalls des öfteren nett geplauscht! :-)

Viel Spaß!

Montag, 2. Juni 2008

Sommerhitze und Musikgarten

Es gab eine etwas längere Phase ohne neues Posting - die Hitze war Schuld ;-). Meine persönlichen Sommer-Traum-Temperaturen liegen bei 25° bis 27°, klare Luft und stets ein laues Lüftchen. Dann geht es auch noch richtig gut mit den Musikspatzen-Kursen. Die Kinder sind fit und haben, ebenso wie die Müttter, nicht mit Hitze oder schwüler Luft zu kämpfen. Leider hält sich der Wettergott grad nicht an meine Vorstellungen...
Die Räume im "HaLo" oder "Geschwister-Scholl-Haus" bleiben zwar angenehm kühl, aber Kleine wie Große sind doch weniger belastbar.
Aus diesem Grund schalten wir einen Gang zurück in den Musikspatzen-Kursen wenn es zu warm wird. Keine ausgedehnten Tobe-, Hüpf-, oder Bewegungsspiele, sondern alles etwas zurückgenommener. Interessant bleibt es natürlich trotzdem, keine Frage. :-)
Und selbstverständlich darf bei diesen Temperaturen auch während der Stunden getrunken werden!
Auf ein heißes Musizieren mit Euch freut sich
Eure Dörte Rehder